Der Drauradweg ist ein landschaftlich reizvoller Radweg mit Blick auf die Alpen, entlang des Flusses Drau. Er erstreckt sich von Toblach in Italien, über Österreich bis nach Marburg in Slowenien. Der Radweg verläuft in 6 abwechslungsreichen Etappen und hat eine Länge von ca. 366km.


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Toblach / Innichen bis Lienz

See Tolbach 300x225 Drauradweg

See Tolbach (Foto: suedtirol.altoadige, flickr.com)

Mit Start in Toblach / Innichen ist die erste Etappe der Strecke sehr gut ausgebaut und weist ein Gefälle auf. Das macht sie auch für Familien mit kleinen Kindern interessant. Außerdem kann diese Etappe vom Drauradweg verkürzt werden, da es viele Haltepunkte der Bahn gibt. Angekommen in Lienz, besteht hier die Möglichkeit in einem Lienzer Hotel zu übernachten.

Lienz bis Spittal

Viele Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Renaissancebauten oder altrömische Ausgrabungsstätten säumen den Drauradweg. In Spittal befindet sich das im 16. Jahrhundert errichtete Renaissance-Schloss Porcia. Der gut ausgebaute Radweg erstreckt sich über ca. 75 Km Länge und führt nicht immer am Ufer der Drau entlang.

Spittal bis Villach

Über 38km – zumeist am herrlichen Ufer der Drau – verläuft diese bestens ausgebaute Etappe. Am Drauradweg befinden sich viele Ausgrabungen, wie die frühchristliche Kirche bei Molzbichl. In Warmbad-Villach sorgen warme Quellen für Erholung und Wohlbefinden.

Villach bis Völkermarkt

Er ist mit rund 89km der längste Teil der Strecke. Viele Seen wie der Wörthersee laden zum verweilen ein. Bei Rosegg kann man die Fundstelle hallstattzeitlicher Gräber besichtigen.
Hier verfügt der Drauradweg über gut befahrene Dammwege.

Völkermarkt bis Neuhaus/Lavamünd

Der Drauradweg entfernt sich hier etwas der Drau und führt über verkehrsarme Wege. Diese Etappe ist sehr abwechslungsreich. Abenteuerlustige können sich beim Bungeejumping von Mitteleuropas höchster Eisenbahnbrücke, der Jauntalbrücke stürzen. Ebenfalls ein imposantes Bauwerk ist die Hängebrücke St. Luzia.

Neuhaus/Lavamünd bis Marburg

Markt Marburg 300x225 Drauradweg

Der Markt in Marburg (Foto: Tilo 2006, flickr.com)

Die letzte Etappe ist für Familien mit Kindern eher ungeeignet. Der Drauradweg führt nur teilweise über Radwege, meist auf unbefestigten Wegen oder stark befahrenen Straßen. Dafür belohnt diese Strecke durch landschaftlich herrlich gelegene, ruhige und einsame Dörfer.

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